Aktueller Rückblick

In dieser Übersicht folgt ein Rückblick auf die Aktivitäten der letzten 2 Wochen unabhängig von der Art d. Unternehmung und absteigend nach dem Datum sortiert.

Diese Rubrik wurde eingerichtet, um den wöchentlich erscheinenden Rundbrief mit dem Namen „Straußenbrief“ zu verkleinern und übersichtlicher zu gestalten. Somit erscheint künftig kein Rückblick mehr im Straußenbrief, sondern nur noch ein Link zu dieser Seite.

 

 

10.08.18: „Afterwork-Wanderung“ bei Emmendingen/Breisgau

Bei erträglichen Sommertemperaturen und strahlenden Sonnenschein trafen sich 24 Wanderfreunde beim Bahnhof Emmendingen. Nach einer kurzen Begrüßung ging´s dann auch los – Anfangs durch die Fußgängerzone von Emmendingen, später durch den Stadtgarten und schließlich ging´s durch einen schattigen Wald. Nach knapp 3 Km tauchte schließlich der Eichbergturm auf, der höchste Aussichtsturm in Baden-Württemberg. Die große Aussichtskanzel befindet sich in ca. 43 Meter Höhe über dem Waldboden und ermöglichte uns an diesem Abend eine Rundumsicht über den Breisgau, Richtung Kaiserstuhl und Vogesen im Westen und in südliche Richtung schweifte der Blick über den Südschwarzwald bis zum Basler Jura. Auf der geräumigen Aussichtskanzel genossen wir einen feinen Wein und unser mitgebrachtes Picknick. Nachdem die Sonne hinter den Vogesen verschwunden war, machten wir uns an den Rückweg. Lieselotte und Sabine führten uns im Scheine der Stirnlampen zurück bis in die Emmendinger Innenstadt. Hier fand im Gasthaus Fux'n der Abschluss dieser rundum gelungenen AWW statt.

 

 

05.08.18: Wandern im Pfälzer Wald

Erlenbach - Berwartstein - Schlüsselfelsen - Drachenfels – Erlenbach

Wir kamen zu dritt an den Treffpunkt in Erlenbach bei Dahn um 10:30 Uhr mit einem Hund dazu. Dann begannen wir die Wanderung mit einer Runde um den Berwartstein, eine gut erhaltene Felsenburg. Danach ging es steil hoch zur Ruine Klein-Frankreich mit herrlichem Blick zum Berwartstein gegenüber. Daraufhin ging es zum nächsten Wanderziel, der Drachenfelshütte bei ca. 30 Grad. Nach der Mittagseinkehr im Biergarten ging es steil hoch zum Drachenfels, einer Burgruine. Dort oben gab es einen Panoramablick in den Pfälzer Wald. Von der Hütte führte zunächst ein kurzer Weg zum Waldsofa, eine Holzbank mit herrlichem Blick nach Busenberg. Dann führte steil und in Serpentinen ein Wanderweg die dreiköpfige Gruppe zum Schlüsselsfels mit herrlichem Panoramablick in den Pfälzer Wald. Schließlich kamen wir drei zurück bis nach Erlenbach. wir waren glücklich, diese schöne Wanderung trotz Hitze gemacht zu haben, denn zur Belohnung gab es mehrere Panoramablicke in den Pfälzer Wald und reichlich Fotos von Wäldern, Burgen und Felsen.

 

 

04.08/05.08.18: Bergtour Barrhorn (Mittelwallis)

Endlich erfolgreich! – Nach 2 vergeblichen Anläufen in den Jahren 2004 und 2010 standen wir am 5. August 2018 auf dem Barrhorn, mit 3610 Metern der höchste „Wandergipfel“ der gesamten Schweiz.

Bei hochsommerlichen, beinahe unerträglichen, Temperaturen fuhren 8 Personen gemeinsam ins beschauliche Turtmanntal. Ein Zwischenhalt bei der Autobahnraststätte in Gruyère mit ihren künstlerisch gestalteten Kühen diente u. a. der Kaffeezufuhr. Bei Vorders Sänntum (1901 m) parkierten wir schließlich unsere PKW´s. Für den Aufstieg zur Turtmannhütte wählten wir den Weg über die Holustei Kapelle (2222 m). Die Hütte war bereits zum Greifen nahe, dennoch mussten wir noch ca. 300 Höhenmeter überwinden. Oberhalb der Kapelle liefen wir beinahe ohne Steigung auf einem Panoramaweg mit Blick Richtung Turtmanngletscher, am Boden entdeckten wir einige interessante Alpenblumen. Das letzte Stück zur Turtmannhütte (2519 m) verlief auf einem etwas steileren Serpentinenweg, doch nach einer reinen Gehzeit von guten 2 Stunden und 600 Höhenmetern erreichten wir unser Domizil für die kommende Nacht. Vor dem Nachtessen gab es einen Kaiserstühler Wein als kleinen Umtrunk, des Weiteren bewunderten wir die tolle Aussicht auf die Gletscherwelt ringsherum und zum über uns thronenden Bishorn. Ein weiteres fotogenes Motiv waren die zahlreichen Edelweiß direkt auf der Wiese vor der Hütte. Ein reichhaltiges Nachtessen rundete diesen Tag ab. Wir genossen anschließend die schöne Abendstimmung und legten uns später schlafen.

Nach einer für Hüttenverhältnisse überraschenderweise erholsamen Nacht startete der Tag mit einem Frühstücksbuffet. Gegen 7:30 Uhr war bereits Abmarsch – Hinter der Hütte führte uns der Weg bis zum „Gässi“, einer steilen und schuttigen Rinne. Der Ausstieg aus dem Gässi erfolgte auf der rechten Seite mithilfe eines durch Drahtseilen gesicherten Steiges. Kurz danach erreichten wir bereits den riesigen Steinmann, der unübersehbar als Wächter oberhalb vom Gässi thronte. Der Weiterweg führte uns bequem durch eine Moränenlandschaft mit einem komfortablen Weg. Bei wahrlich angenehmen Temperaturen liefen wir noch im Schatten und genossen diesen „kühlen“ Umstand als Kontrast zu der extremen Hitze der letzten Wochen in unserer Heimat. Nach der Moräne wurde der Aufstiegsweg etwas steiler und leitete uns nun entlang glattgeschliffener Felsplatten und durch ein steiles Geröllfeld. Wir passierten die markante schwarze Felswand, danach war es nicht mehr weit bis zum Schöllijoch (3343 m). Bereits von hier aus war die Sicht spektakulär – Wir nutzten diese aussichtsreiche Stelle für unsere 1. Pause. Danach folgten wir der deutlich sichtbaren Wegspur Richtung Barrhörner. Der Weg führte unterhalb vom Inners Barrhorn (3583m) vorbei. Auf einen Abstecher auf das kleinere der beiden Barrhörner verzichteten wir, da nun die ersten Wolken aufzogen. Das letzte Stück zum Üssers Barrhorn (3610m) verlief als sehr steiler Weg im teilweise rutschigen Schutt. Doch dann war es geschafft: Gegen ca. 10:45 Uhr standen wir auf dem höchsten Wanderberg der gesamten Schweiz. Das Panorama war phänomenal und atemberaubend, auch wenn einzelne Wolken- und Nebelfetzen etwas störend wirkten. Für den Abstieg ging es anfangs sehr steil bis in den Sattel zwischen dem „kleinen“ und „großen“ Barrhorn, danach bogen wir rechterhand ab und folgten einer deutlichen Pfadspur bergab. Diese Abstiegsetappe zeigte uns die geologische Vielfalt in diesem Gebiet – Mal ging es durch schwärzliche Geröllfelder, dann wieder über rötlichen, sandartigen Untergrund. Etwas unterhalb von der schwarzen Felswand erreichten wir wieder den Aufstiegsweg. Obwohl der Weg nun komplett identisch zum Aufstieg war, hatten wir vollkommen neue Eindrücke. Zum einen entdeckten wir eine Vielzahl an bunten Alpenblumen, die sich selbst in der öden Steinwüste behaupten konnten, zum anderen sorgten die intensivere Mittagssonne und die Wolkentürme für sehr interessante Fotomotive. Gegen 13:30 Uhr kamen wir wieder bei der Turtmannhütte an, wo wir uns einen Kaffee oder Panache genehmigten. Für den Abstieg wählten wir die Variante über die Turtmannstauseen und dem Fahrweg bis Vorder Sänntum.

Reine Gehzeit an diesem Tage: Ca. 7 Stunden, 1100 Höhenmeter im Auf- und 1700 Höhenmeter im Abstieg.

Die Rückfahrt verlief beinahe reibungslos, am Bahnverlad Lötschberg gab es keine Wartezeiten, lediglich im Kandertal gab es den einen anderen Ministau.

Ein herzliches Dankeschön an alle 8 Teilnehmer – Es war ein wunderschönes Hütten-Wochenende mit einer netten und geselligen Gruppe und einem stolzen Gipfelziel!

 

 

29.07.18: Wanderung Lautenbacher Hexensteig (Ortenau)

Trotz hochsommerlichen Temperaturen versammelten sich 16 Wanderfreunde am Bahnhof in Lautenbach. Nach einer kurzen Begrüßung durch Nicole und dem obligatorischen Gruppenfoto ging es los. Voller Vorfreude folgten wir den vorbildlichen Wegmarkierungen, nach Überqueren der Hauptstraße folgte gleich hinter dem Hotel Sonnenhof der lange Aufstieg. Kurz danach hatten wir bereits einen schönen Blick über das Renchtal, danach verlief der Weg in einem relativ schattigen Wald. Dennoch war der Aufstieg trotz dem gemütlichen Tempo recht schweißtreibend, so dass wir bereits beim Waldsofa mit einem überdimensionalen Hexenbesen eine kleine Pause machten. Hier kamen wir mit dem Gemeinderat von Lautenbach ins Gespräch und wechselten auch mit dem Bürgermeister einige Worte. Danach setzten wir unseren Aufstieg fort und erreichten alsbald das Berggasthaus Wandersruh. Nicole´s Vorschlag einer kleinen Einkehr auf ein Bier oder einem Kaffee wurde einstimmig angenommen. Nach dieser willkommenen Flüssigkeitszufuhr kamen wir an einem kleinen Hexenhäusle vorbei, danach verlief der Wanderweg teilweise sehr aussichtsreich bis zum Parkplatz am Sohlberg. Glücklicherweise blies auf diesem Höhenrücken zumindest teilweise ein schwacher Wind, der uns etwas Abkühlung brachte. Nun war es nicht mehr weit zum Hexenhäuschen auf dem Sohlberg, dem höchsten Punkt der heutigen Wanderung. Zu unserer Überraschung hatten wir diesen wunderschönen Platz für uns alleine – Hier machten wir unsere große Vesperpause. Danach begann der Abstieg, der uns zur Vesperstube „Zum Fiesemichel“ führte. Eigentlich eine schöne Location für eine Einkehr, doch diesmal blieben wir standhaft und ließen das Gasthaus links liegen. Sehr abwechslungsreich, mal im Wald, mal über Wiesen, ging es stetig bergab. Kurz oberhalb von Lautenbach führte der Weg über einen sehr aussichtsreichen Höhenrücken. Ein wenig fühlten wir uns wie im Mittelmeerraum: Das Gras war aufgrund der langanhaltenden Trockenheit total vertrocknet und auch die Temperaturen waren nun sehr mediterran. Der Schnaps- und Getränkebrunnen "Sepp's Ruhebänkle" kam zum richtigen Zeitpunkt. Hier gab es gekühlte Getränke und wahlweise einen Wein der WG Wolfenweiler, der von einem Mitwanderer während der ganzen Tour mitgetragen wurde. Jetzt war es nicht mehr weit bis zum Bahnhof Lautenbach – Zuerst ging es für ein kurzes Stück bergab, dann liefen wir auf dem Rench-Damm weiter. Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhren wir wieder nach Hause.

Hier wird diese Wanderung genauer beschrieben: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/schwarzwald/lautenbacher-hexensteig/23310760

Wir sind diese Wanderung vor der offiziellen Eröffnung gelaufen und mit Sicherheit nicht das letzte Mal!

Reine Gehzeit gute 5 Stunden, 15,5 Km und etwa 560 Höhenmeter. Wir liefen an diesem Tag relativ gemütlich und machten insbesondere im Aufstieg mehrere kleinere Pausen.

Fazit: Trotz der hochsommerlichen Hitze ein gelungener Wandertag mit einer netten Gruppe.

 

 

27.07.18: „Afterwork-Wanderung“ bei Endingen/Kaiserstuhl

An einem hochsommerlichen Abend trafen sich 19 „Afterwork-Wanderer“ und 1 Hund zu einer gemeinsamen AWW (Afterwork-Wanderung) bei der Stadthalle in Endingen. Nach einer kurzen Begrüßung liefen wir gemeinsam durch die reizvolle Kaiserstuhllandschaft bei Endingen. Dabei passierten wir einige imposante Hohlwege, liefen durch aussichtsreiches Rebgelände und für ein kurzes Stück in einem mehr oder weniger schattenspendenden Wald. Trotz der fortgeschrittenen Tageszeit war es immer noch sehr heiß, so machten wir auf dem steppenartigen Gelände der Amolterer Heide eine kleine Verschnaufpause und genossen das intensive Licht der untergehenden Abendsonne. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Wolfgang-Herbst-Pavillon, wo wir ein kleines Picknick machten. Eine markante Birke verhinderte leider die Sicht auf einen spektakulären Sonnenuntergang, unser Fokus galt an diesem Abend mehr dem Blutmond (https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis#Arten_von_Mondfinsternissen). Dazu liefen wir allerdings nach dem Picknick wieder Richtung Ortsmitte und stiegen nochmals zu einem Wasserhochbehälter auf. Aufgrund der leichten Bewölkung an diesem Abend konnten wir diesen Blutmond nur ganz schwach erkennen. Dennoch war diese Afterwork-Tour wieder rundum gelungen und fand im Biergarten vom Gasthaus Schützen einen würdigen Abschluss.

 

   
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