Aktueller Rückblick

In dieser Übersicht folgt ein Rückblick auf die Aktivitäten der letzten 2 Wochen unabhängig von der Art d. Unternehmung und absteigend nach dem Datum sortiert.

Diese Rubrik wurde eingerichtet, um den wöchentlich erscheinenden Rundbrief mit dem Namen „Straußenbrief“ zu verkleinern und übersichtlicher zu gestalten. Somit erscheint künftig kein Rückblick mehr im Straußenbrief, sondern nur noch ein Link zu dieser Seite.

 

 

11.11.17: Nachtwanderung vom Kandel nach Denzlingen (Mittlerer Schwarzwald)

Zu unserer alljährlichen Nachtwanderung auf abwechslungsreichen Wegen vom Kandelgipfel (1243 m.ü.M.) hinunter ins Tal trafen sich aufgrund ungünstiger Wetterprognosen dieses Jahr leider nur 8 wagemutige Wanderfreunde am Bahnhof Denzlingen. Nach kurzweiliger Busfahrt, die ab St. Peter den Charakter eines Exklusivtransfers für die Straussenclique hatte, starteten wir zum Entsetzen des Busfahrers bei Sturm, Nebel und einsetzender Dunkelheit unseren Abstieg über einen 13 km langen Höhenrücken zurück nach Denzlingen. Die mystische Stimmung im Gipfelbereich und an der sturmumtosten Thomashütte vermittelte manch einem das Gefühl einer Polarexpedition. Da sich Regen und Nässe entgegen der Vorhersage in Grenzen hielten, konnten alle Teilnehmer eine romantische Talwanderung auf verschlungene Pfaden, abseits der üblichen Wanderwege, genießen und sich auf eine abschließende Schlusseinkehr in Denzlingen freuen.

 

 

04.11./05.11.17: Herbst-Wanderwochenende bei Bensheim/Bergstraße

Beate aus Bensheim hat uns zu einem Wander-Wochenende in ihrer Heimat eingeladen. Ihrem „Aufruf“ sind letztendlich 7 Personen gefolgt. Leider waren die Wetterausichten für das 1. November-Wochenende etwas durchwachsen, so dass doch einige Personen kurzfristig abgesprungen sind bzw. nur ihr Interesse geäußert haben und letztendlich nicht mitgekommen sind.

Leider war dieses Wochenende wettermäßig tatsächlich zweigeteilt: Am Samstag ein goldener Oktobertag und am Sonntag eine mystische Stimmung mit viel Regen. Wir hatten dennoch unseren Spaß, nun aber der Reihe nach:

Nach einer kurzweiligen Autofahrt wurden wir an der Winzergenossenschaft Heppenheim bereits von Beate in Empfang genommen. Danach startete unsere Samstags-Wanderung. Wir liefen den landschaftlich reizvollen Weinblickweg: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/bergstrasse/heppenheim-weinblickweg--ueber-die-starkenburg-zum-hambacher-tal/7888397

Diese ca. 5stündige Wanderung mit 600 Höhenmetern führte uns durch herbstlich gefärbte Weinberge, bunte Laubwälder wie auch durch das idyllisch wirkende Dorf Ober-Hambach mit der „berühmt-berüchtigten“ Odenwaldschule. Der Höhepunkt dieser Rundtour war zweifelsohne die Aussicht von der Starkenburg mit Fernblick bis Heidelberg und zu den Industrieanlagen von Mannheim-Ludwigshafen. Im kontrastreichen Licht der Abendsonne liefen wir von der Starkenburg in den reizvollen Ortskern von Heppenheim mit seinen zahlreichen Fachwerk-Häusern: https://de.wikipedia.org/wiki/Heppenheim_(Bergstraße). Bevor wir zu unserer Unterkunft nach Bensheim fuhren, tätigten wir noch einen Großeinkauf in der Winzergenossenschaft.

Den Abend beschlossen wir bei einem Italiener am Rande der Innenstadt von Bensheim.

Nach einem reichhaltigen, beinahe traumhaften, Frühstückbuffet im Hotel Seeblick waren ausreichend für die Sonntags-Tour gestärkt. Leider sollte der Wetterbericht recht behalten, bereits bei der nur wenige Minuten dauerten Anfahrt zum Naturparkplatz oberhalb von Auerbach fing es zu regnen an. Trotz Dauerregens liefen wir entlang des Blütenpfades bis zum Schloss Alsbach. Leider hatte die Burgschenke aufgrund von Umbau/Pächterwechsel geschlossen, so dass wir bei weiterhin regnerischer Witterung unsere Wanderung fortsetzen mussten. Aufgrund des doch sehr „novemberhaften“ Wetters verzichteten wir auf eine Besteigung des Melibokus. Wenigstens verlief der ca. 4 Km lange Weiterweg bis zum Schloss Auerbach durch einen wunderschönen Laubwald. Die Stimmung war sehr mystisch und dezente Nebelschwaden und Wolkenformationen sorgten für eine sehr fotogene Atmosphäre. Kurz vor Erreichen von Schloss Auerbach, was für ein Wunder, hörte es mit regnen auf! Wir wärmten uns im Restaurant auf, genossen eine wärmende Suppe und gleichzeitig ein kühles Bier. Der grandiose Rundumblick vom Turm war mehr als nur eine Entschädigung für das nasse Wetter während des Großteils der Strecke: Wolken umringten das goldgelbe Blätterdach an den Hängen vom Melibokus, in der Ferne schweifte der Blick über die Rheinebene bis Mannheim/Ludwigshafen, zum Pfälzer Wald (Donnersberg), wie auch zum Taunus. Danach begann der Abstieg zum Ausgangspunkt am Naturparkplatz. Wir waren ca. 15 Km unterwegs, reine Gehzeit etwa 4 Stunden.

Nach einer herzlichen Verabschiedung machten wir uns an den Heimweg – Ein Herzliches Dankeschön an Beate für die „Wanderleitung“ – Wir kommen gerne wieder :-)

 

 

01.11.17: Sportliche Wanderung „Rund um Durbach“ (Ortenau)

An einem „goldenen“ Novembertag trafen sich 12 hochmotivierte und gut gelaunte Wanderfreunde beim großen Parkplatz am Festplatz der hübschen Weinbaugemeinde Durbach (208 m). Am Anfang verlief unsere Wanderung durch herbstlich gefärbte Weinberge, beim Ortsrand von Vollmersbach (232 m) ging es in einem lichten Wald bergan, an einigen Stellen hatten wir einen schönen Blick über das Rebenmeer rund um Durbach mit Blick zum nahegelegen Schloss Staufenberg wie auch zur Hornisgrinde. Nach beinahe 500 Höhenmetern erreichten wir den Brandeckkopf (686 m), den höchsten Punkt der Stadt Offenburg. Von seinem 23 Meter hohen Aussichtsturm genossen wir die phänomenale Rundumsicht, die vom Feldberg und Kaiserstuhl, über das dunstige Kinzigtal, Vogesen bis zum Nordschwarzwald reichte. Nach einer kleinen Pause ging es wieder bergab bis zum Wegweiser beim Brandeck-Lindle (495 m), wir ließen das gleichnamige Gasthaus allerdings links liegen und folgten für mehrere Kilometer einem breiten Waldweg bis zum Späneplatz (637 m). Diesen idyllisch gelegenen Rastplatz, der gleichzeitig auch der Wendepunkt der heutigen Rundtour darstellte, erreichten wir zur besten Mittagszeit um 12:30 Uhr. Hier genehmigten wir uns eine ausgiebige Mittagspause bei überraschend milden Temperaturen. Von hier liefen wir bis zur Ofenlochhütte, ab hier folgten wir für längere Zeit der Markierung des Renchtalsteiges. Schattige Waldabschnitte wechselten sich mit sonnendurchfluteten Kastanien-Mischwäldern (zahlreiche Maronen lagen auf dem trockenen Waldboden) und kleineren Aussichtspunkten ab. In der Nähe der Gaststätte Hummelswald erreichten wir wieder die Weinberge und genossen bereits nach wenigen Metern die intensive Mittagssonne. Bei einem Feldkreuz mit einer Sitzgelegenheit gab es einen kleinen Umtrunk mit einem feinen Winzersekt aus der Ortenau. Bei der Brandstetter Kapelle überquerten wir die Landstraße und liefen von nun an mit zahlreichen Spaziergängern Richtung Schloss Staufenberg, 365 m (https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Staufenberg_(Schwarzwald). Verständlicherweise herrschte ein reges Treiben rund um das Schlossgelände, die Aussichtsterrasse war sehr gut besucht. Wir genossen die Abendstimmung und die untergehende Sonne mit Traumblick über die Rheinebene bei einem Riesling vom gleichnamigen Weingut. Langsam verschwand die Sonne hinter einem breiten Dunstschleier am Horizont, so machten wir uns an den Abstieg Richtung Durbach. Das letzte Stück der heutigen Wanderung führte uns anfangs durch ein offenes Rebgelände, beim Weingut Freiherr von Neveu erreichten wir wieder den Ortsrand und nach kurzer Zeit den Parkplatz beim Festgelände. Für eine Strecke von etwa 25 Km und 1000 Höhenmetern benötigten wir ca. 6,5 Stunden (ohne Pausen).

Hier wird unsere Wanderung ausführlicher beschrieben: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/mittlerer-schwarzwald/durbach--rund-ums-durbachtal/3942531. Ein großes Dankeschön an den Autor für diesen tollen Tourenvorschlag!

Fazit: Eine traumhafte Herbstwanderung wie sie im Bilderbuche steht!

 

 

31.10.17: Wanderung bei Freiburg

Gundelfingen – Wildtal – Burg Zähringen mit anschließender Einkehr – Gundelfingen

Ein Goldener Oktober wie er im Bilderbuche steht! 35 zufriedene Wanderfreunde freuten sich über reichlich Sonnenschein und eine reizvolle Herbstlandschaft vor den Toren Freiburgs.

 

 

29.10.17: Wandermarathon Pfälzerwald Johanniskreuz – Fischbach

Wir sind stolz auf unsere Teilnehmerinnen, die trotz „nasser Witterung“ die 42 Km mit Bravour gemeistert haben!

Alle weiteren Eckdaten unter: http://www.wandermarathon-pfalz.de/marathon

 

 

22.10.17: Im Rebenmeer zwischen St-Hippolyte und Bergheim (südliches Elsass)

Trotz schlechter Wetterprognose hatten wir ein Riesenglück und Petrus war uns wohlgesinnt. So machten sich 19 Straußis bestgelaunt auf den Weg von St. Hippolyte nach Bergheim. Unser Weg führte uns durch ein gelb und rot gefärbtes Rebenmeer. In Bergheim machten wir eine kurze Pause um die Kirche Notre Dame (1718) zu besichtigen. Weiter durch die Reben gings dann mit herrlichem Ausblick zum Südschwarzwald und Colmar zum Chateau de Reichenberg. Die Burg wurde um 1900 in mittelalterlichem Stil errichtet. Sie befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Nun folgten wir dem blauen Andreaskreuz nach Rodern. Das bunte Laub der Esskastanien hat uns immer wieder beeindruckt. Am Ende des kleinen Wäldchens hatten wir wieder einen tollen Blick zur Hochkönigsburg. Jetzt dauerte es nicht mehr lange und wir kamen zurück zu unserem Ausgangspunkt in St.Hippolyte.

Im Le Hupsa Pfannala , einer kleinen Winstub, machten wir dann unsere Schlusseinkehr mit leckerem Flammenkuchen, Heidelbeertarte und einem guten Tröpfchen elsässischen Wein.

 

 

22.10.17: Anspruchsvolle Wanderung von Elzach nach Emmendingen (Breisgau)

Bei der Streckenwanderung von Elzach nach Emmendingen haben sich von der prognostizierten Länge von 34 km und den durchwachsenen Wetteraussichten nicht alle potentiellen Mitwanderer abschrecken lassen. Wir waren zu dritt.

Nach 11 km bei zügigem Schritt hatten wir den höchsten Punkt unserer Wandereng, den Hünersedel, erreicht. Dort oben war es allerdings windig und kühl. Die Sicht war mäßig. Immerhin ließ sich der Turm auf dem Eichberg, kurz vor dem Ziel unserer Wanderung, erkennen. Schon beim Abstieg vom Hünersedel waren wir windgeschützter und es kam uns nicht mehr so ungemütlich vor. Durch die Freiämter Ortsteile Brettental und Sägplatz ging es weiter bis nach Tennenbach. Dort haben wir uns eine kurze Einkehr ins Gasthaus Engel gegönnt. Der letzte Teil der Wegstrecke über den Eichberg nach Emmendingen waren nur noch weniger als 10 km. Da wir unterwegs einige kleine Wegvarianten im Vergleich zur geplanten Strecke eingeschlagen hatten, hat sich die Streckenlänge auf 32 km verkürzt. Mein Angebot, durch eine weitere Variante wieder auf 34 km zu verlängern, wurde aber nicht goutiert.

Mit dem Wetter hatten wir mehr Glück als wir erwartet hatten: Bis auf wenige singuläre Regentropfen blieben wir vor Feuchtigkeit von oben verschont. Bei einer Bruttowanderzeit, inklusive aller Pausen, von 7.5 Stunden waren wir zügig unterwegs.

 

 

21.10.17: Sonnenuntergangs-Wanderung im Baden-Badener Rebland

Nachdem dieser großartige Event bereits am 1. April stattfand und auf eine große Resonanz stieß, wollten wir ihn Ende Oktober nochmals anbieten. Bereits nach kurzer Zeit waren die ca. 35 Plätze restlos ausgebucht. Leider fielen kurzfristig einige Personen aufgrund von Krankheit aus, so dass wir letztendlich 28 Teilnehmer waren.

Bei starker Bewölkung und sehr milden Temperaturen wurden die anwesenden Teilnehmer gegen 14:30 Uhr vor der Kirche in Neuweier begrüßt. Gemeinsam mit dem Organisator liefen wir durch den beschaulichen Ortskern und erreichten nach kurzer Zeit die sehr aussichtsreich gelegene Rebhütte. Hier wurden wir bereits von 4 engagierten Helferinnen erwartet, die liebevoll einen Apéro vorbereitet hatten. Für das leibliche Wohl gab es mehrere Riesen-Partybrezeln, belegt mit Wurst oder Käse, passend dazu gab es einen feinen Riesling und Sekt der örtlichen Baden-Badener Winzergenossenschaft. Wir genossen die herbstliche Stimmung inmitten der gelblich verfärbten Weinberge, die Sicht über die Rheinebene und zur nahen Yburg. Nachdem wir uns ausreichend gestärkt hatten, begann der kurze Aufstieg zur Yburg. Bei Erreichen der Fatimakapelle fing es leider zu regnen an. Doch wir konnten uns nicht beklagen, für diesen Tag war ab nachmittags anhaltender Regen gemeldet. Der Wanderweg führte uns durch einen lichten Laubwald bergan. Glücklicherweise gab es immer wieder kurze Regenpausen. Nach einer reinen Gehzeit von ca. 1,15 Stunden und etwa 300 Höhenmetern erreichten wir das Restaurant bei der Yburg (http://www.yburg.net), wo wir bereits herzlich vom Personal empfangen wurden. Wir genossen die leckeren und sehr liebevoll zubereiteten Speisen und auch den Blick über das Lichtermeer der Rheinebene bis hinüber nach Straßburg. Irgendwann mussten wir von dieser schönen Location Abschied nehmen und liefen bei größtenteils strömenden Regen entlang der Fahrstraße zurück nach Neuweier. An diesem Abend waren einige Kröten unterwegs, wenigstens diese hatten Gefallen an dieser nassen Witterung gefunden.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unseren 4 engagierten Helferinnen bedanken, ohne deren Mithilfe dieser Event nicht möglich gewesen wäre!

Das schreit nach einer Wiederholung – Dann allerdings im nächsten Frühjahr und hoffentlich bei Sonnenschein und einem phänomenalen Sonnenuntergang!

 

 

21.10.17: Wanderung rund um Karlsruhe

Wir waren knapp 30 Personen beim Einstand von Sandra und Claudia als „Wanderleiterinnen“. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement! Wanderstecke: Der Weg ging rund um das schöne „Bergdorf“ Stupferich und war ca. 10 km lang. Es ging durch den Stupferischer Wald, auf offene Feldwege und auch an Streuobstwiesen vorbei.

 

 

15.10.17: Herbstwanderung im Eggenertal (Markgräflerland)

Wir waren über dreißig gutgelaunte Straußi's die bei sommerlichem Wetter ihre Wanderung durch diese schöne Kulturlandschaft sehr genossen haben.

Bilder von Thomas:

Und die Fotos von Dieter:

 

 

14.10.17: Besentour rund um Maulbronn (Enzkreis)

Besentour bei Maulbronn am 14.10.2017 mit perfektem Wetter!

Unsere gemütliche Besentour um Maulbronn haben wir zuvor mit einem kleinen Besuch beim Weltkulturerbe Kloster Maulbronn begonnen.

Von dort aus ging es dann Bergauf In Richtung Hohenklingen durch den schönen Herbstwald. Na nach ca. 4,5 km konnten wir einen Blick auf Freudenstein und auf die Umliegenden Weinberge erhaschen.

Erste Einkehr nach 6 km im Hexenbesen und nach einer guten Stärkung in Richtung Diefenbach nach Zaiserersweiher . Dann ca. 6 km weiter mit weiteren tollen Eindrücken erreichten wir den zweiten Besen. Der Rückweg belief sich dann nur noch auf ca 4 km mit einem schönen Sonnenuntergang zum Abschluss.

Mein Dank gilt allen Teilnehmern vor allem den neuen Teilnehmern und dem hohen Besuch aus meiner alten Heimatstadt Emmendingen.

Freu mich schon auf die nächste Tour mit allen.

Eure Manuela

   
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